KategorieBewingen

Vermessungen der Eisenerzmutung und der Stollen in Bewingen haben begonnen

 

Der Eisenerzabbau wurde 1847 zum ersten Mal erwähnt und ging bis in die Zwanzigerjahre des letzten Jahrtausends. Dabei war nicht die Menge des Eisenerzes von Bedeutung, es war die besondere Qualität, welche den Abbau des Bewinger Eisens rechtfertigte.

Nach Vermessung der ersten Mutung ging es hoch in die Bewinger Stollen, in welche sich die Bewinger Bürger im Zweiten Weltkrieg vor dem Bombenhagel der Alliierten zurückgezogen hatten.

Hier suchten sie zusammen mit den damals vor Ort stationierten deutschen Truppen Schutz, so dass manchmal mehr als 150 Personen in den Stollen zusammen kamen.

Das Stollensystem war so umfangreich, dass Kinder schon mal gesucht werden mussten.

Nach einigen Bombentreffern und im Laufe der Zeit, sind die Eingänge zum größten Teil verschüttet und die Stollen sind statisch nicht mehr sicher. Aus diesem Grund ist das Betreten der Mutung und des Stollensystems strengstens untersagt.

Die alte Mutung am Kylltalradweg soll im nächsten Jahr der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Wir danken den Mitarbeitern des Landesmuseums Trier für ihren Einsatz unter schwersten Bedingungen, mit dem Ziel, die Geschichte des Stollensystems und den Grund ihrer Erschaffung herauszufinden.

Dadurch hat sich gezeigt, dass der Burlich in Bewingen ein großes Stollensystem beherbergt, welches vermutlich aus dem 30 Jährigen Krieg stammt.

 

Erlebnisreiche Ausflugsfahrt an die Mosel

Zur Seniorenfahrt 2017 hatte der Stadtteil Bewingen seine Seniorinnen und Senioren ab dem 60. Lebensjahr eingeladen. Mit einem Reisebus ging es unter günstigsten Wetterbedingungen pünktlich um 10.00 Uhr zunächst von Bewingen nach Bernkastel an die Mosel zum Stiftsgut Kloster Machern. Bei herrlichem Sonnenschein verweilten wir bei kühlen Getränken und kulinarischen Köstlichkeiten auf der Sonnenterrasse, wo so manches Schwätzchen über alte Zeiten gehalten wurde.

Bewingen beim Gebietsentscheid Unser Dorf hat Zukunft 2015

Hiermit möchte ich mich bei allen Bewinger Bürgerinnen und Bürgern für die zahlreiche Beteiligung bei unserem Wettbewerb unser Dorf hat Zukunft Teil 2 bedanken.

Wir sind das kleinste Dorf im Wettbewerb und haben wieder unser Bestes gegeben. Es ist schon bemerkenswert, was eine starke Gemeinschaft auf die Beine stellen kann.

Wir nehmen unsere Zukunft aktiv in die Hand. Wie die Bezirkskommission sich entscheidet, kann man ab dem 13.07.2015 ab 10:00 Uhr auf der Webseite Opens external link in new windowwww.add.rlp.de nachlesen.

Bewinger Bürger kämpfen für ihr Kulturgut

Die Bewinger Brixius Kapelle hat dieses Jahr ein neues Dach erhalten, da der Zahn der Zeit stark an den tragenden Teilen genagt hatte. Da die Farbschicht und der Wandputz stellenweise beschädigt war, haben die Bewinger Bürger angeboten die Kapelle in Eigenleistung zu streichen. Zumal die Kirche durch die Dacharbeiten schon eingerüstet war, wodurch diese Kosten zusätzlich gespart würden. Laut Aussage der Kirchengemeinde gab es keine Möglichkeit, die 1000 Euro für die Farbe der Kapelle aufzutreiben. Es wurde beschlossen das Gerüst abzubauen und die Kapelle nicht zu streichen.

Zum Glück gab es Bewinger Bürger mit Kampfgeist, die nicht geredet sondern gehandelt haben. In Eigenleistung wurde die Kapelle gereinigt, der Putz ausgebessert und die Kapelle gestrichen. Dies unter Aufsicht fachlich versierter Handwerker, die auch nicht mitansehen konnten, dass eine eingerüstete Kapelle nicht gestrichen wird. Da das Gerüst von der Kirchengemeinde schon abbestellt war, mussten die Arbeiten unter großem Zeitdruck durchgeführt werden, da niemand wusste, wie lange die Kirche eingerüstet bleibt. Es kann schon als Zeichen einer größeren Fügung betrachtet werden, dass beim letzten Pinselstrich die Gerüstbaufirma erschien, um das Gerüst abzubauen. Am nächsten Tag wäre kein Anstrich mehr möglich gewesen. Das Geld für die Farbe wurde von Privatpersonen vorgelegt, um das Bauwerk zu erhalten.

Der Ortsvorsteher dankt allen Beteiligten, die mit ihrer Arbeitsleistung und/oder ihrer Geldspende den Anstrich der Brixius Kapelle ermöglicht haben und somit zum Erhalt einer der ältesten Kapellen der Region beigetragen haben.

Herzlichen Dank dafür.