Vermessungen der Eisenerzmutung und der Stollen in Bewingen haben begonnen

 

Der Eisenerzabbau wurde 1847 zum ersten Mal erwähnt und ging bis in die Zwanzigerjahre des letzten Jahrtausends. Dabei war nicht die Menge des Eisenerzes von Bedeutung, es war die besondere Qualität, welche den Abbau des Bewinger Eisens rechtfertigte.

Nach Vermessung der ersten Mutung ging es hoch in die Bewinger Stollen, in welche sich die Bewinger Bürger im Zweiten Weltkrieg vor dem Bombenhagel der Alliierten zurückgezogen hatten.

Hier suchten sie zusammen mit den damals vor Ort stationierten deutschen Truppen Schutz, so dass manchmal mehr als 150 Personen in den Stollen zusammen kamen.

Das Stollensystem war so umfangreich, dass Kinder schon mal gesucht werden mussten.

Nach einigen Bombentreffern und im Laufe der Zeit, sind die Eingänge zum größten Teil verschüttet und die Stollen sind statisch nicht mehr sicher. Aus diesem Grund ist das Betreten der Mutung und des Stollensystems strengstens untersagt.

Die alte Mutung am Kylltalradweg soll im nächsten Jahr der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Wir danken den Mitarbeitern des Landesmuseums Trier für ihren Einsatz unter schwersten Bedingungen, mit dem Ziel, die Geschichte des Stollensystems und den Grund ihrer Erschaffung herauszufinden.

Dadurch hat sich gezeigt, dass der Burlich in Bewingen ein großes Stollensystem beherbergt, welches vermutlich aus dem 30 Jährigen Krieg stammt.

 

Pracht und Macht der Römerzeit in Gerolstein und die kulturellen Spuren heute.

Wir schreiben das Jahr 236 nach Christus. Das römische Reich wird vom Soldatenkaiser  Maximinus Thrax geführt, einem mehr als 2 m großen Hünen mit großer Kampf- und Führungserfahrung. Obwohl er nie in Rom war, sicherte er die Pax Romana gerade an den Ostgrenze des römischen Reiches gegen germanische Raubzüge.

 

Die Pax Romana herrscht nun seit mehr als 200 Jahren auch im idyllischen Kylltal. Die bäuerliche und adlige keltische Bevölkerung hat sich mit der römischen Pracht, Macht und Kultur arrangiert. Schwerreiche Patrizier und  Mäzene und nicht minder begüterte  pensionierte  Feldherren in Trier und Köln haben schon lange das mittlere Kylltal entdeckt, und dort prächtige Landsitze bauen lassen, einen davon hier im heutigen Gerolstein, die Villa Sarabodis. Diese Villa Rustica verfügte über Fußbodenheizung, Bäder und Kammern, dicke Mauern mit Glasfenstern und große Stallungen, um die Gäste  unterzubringen und mit maximalem römisch-keltischem Luxus zu erfreuen. Austern wurden vom Atlantik hierher gekarrt, die Jagd- und Fischgründe waren ausgezeichnet, der fruchtbare Basaltboden um die Villa ließ Getreide, Spinat, ja sogar Melonen gedeihen. Und wer gar zu viel in sich hineinstopfte, dem konnte mit einer Trink- und Badekur in der gegenüberliegenden Mineralquelle (Sidinger Drees) geholfen werden. Münzen und Votivfiguren, filigrane Glas- und Tongefäße belegen diese luxuriösen Zustände hier an der engsten Stelle des Kylltals, heute würde man das einem 5*****-Hotel zuordnen.

Die Lebensumstände waren gut in den rund 400 Jahren Römerherrschaft in der Eifel. Klimatisch war es meist wärmer als heute. Das Klimaoptimum der Römerzeit hat sowohl die römische  Hochkultur beflügelt, wie auch den  Bauern und dem Kleinadel gute Ernten und gute Weine beschert. Mehr als auskömmliche lokale Ernten, vortrefflicher Wein aus dem Moseltal, frische Austern vom Atlantik und frisches Gemüse aus den üppigen hiesige Gärten, Wildbret aus den großen Wäldern und  Edelfische aus der Kyll, Heilquellen und bestes Brunnenwasser sowie  angenehme Sommertemperaturen haben die Villa Sarabodis im mittleren Kylltal damals zu einem Luxusresort gemacht.

Auch heute gibt es noch den Luxus in der Eifel, nicht pompöse Bauten und Sklaverei, aber das gleiche gesunde Wasser, wie schon zu Römerzeiten. Die Natur hat ihre Ursprünglichkeit behalten und die Sicht aufs größte Schwammriff Europas ist heute noch so imposant wie damals. Kultur wird seit Zeiten der Römer groß geschrieben in Gerolstein, beim Bau der Erlöserkirche 1910 wurde kurzerhand beschlossen, ein Museum für die Artefakte der Villa Rustica zu erstellen, wodurch die Erinnerung an das erste 5 Sterne Hotel in der Eifel für immer erhalten bleibt.

Bleiben Sie neugierig.

 

 

Erlebnisreiche Ausflugsfahrt an die Mosel

Zur Seniorenfahrt 2017 hatte der Stadtteil Bewingen seine Seniorinnen und Senioren ab dem 60. Lebensjahr eingeladen. Mit einem Reisebus ging es unter günstigsten Wetterbedingungen pünktlich um 10.00 Uhr zunächst von Bewingen nach Bernkastel an die Mosel zum Stiftsgut Kloster Machern. Bei herrlichem Sonnenschein verweilten wir bei kühlen Getränken und kulinarischen Köstlichkeiten auf der Sonnenterrasse, wo so manches Schwätzchen über alte Zeiten gehalten wurde.

Von Pilzen und Netzwerken

Es ist wieder Herbst in der Eifel und die Pilze schießen ihre Fruchtkörper aus dem Boden. Ein Anblick, der die Augen eines jeden Pilzsammlers erfreut, doch was haben diese schmackhaften Gesellen in einem Technoblog zu suchen?

Pilze bilden unter der Erde ein riesiges Netzwerk, um Nahrungsmittel mit ihren Handelspartnern, den Bäumen, auszutauschen. Dabei müssen sie aufgrund ihrer biologischen Ressourcen die günstigsten Strecken zwischen ihrer Nahrungsquelle und den Abnehmern des Phosphors und Stickstoffs, sprich die Bäume, wählen.

Wissenschaftler von der Universität Oxford haben in einem Versuch einen Schleimpilz mit Haferflocken gefüttert, dabei haben sie die Haferflocken so auf einem Versuchsaufbau verteilt, wie die Großstädte in England auf der Insel liegen. Das Ergebnis war erstaunlich!

Steinpilz

Die Pilze haben zwischen den Haferflocken Verbindungen, ähnlich denen des englischen Eisenbahnnetzes aufgebaut. Dabei wurden auch zusätzlich längere Wege in Kauf genommen, um eine Backupverbindung für den Notfall aufzubauen. Damit ist es möglich, komplexe Netzwerkstruturen von Pilzen vorplanen zu lassen.

Wussten Sie, dass das größte Lebewesen auf diesem Planeten ein Pilznetzwerk ist, welches sich auf einer Strecke von 150000 Quadratmetern erstreckt?

Achten Sie auf dieses biologische Wunderwerk und sammeln Sie nur so viel, wie Sie auch benötigen, damit uns die Ingenieure des Waldes auch weiterhin erhalten bleiben.

Bleiben Sie neugierig.

Little Planets auf Knopfdruck

Sie zeigen die Welt in Kugelform, im Fachjargon nennt man die Aufnahmetechnik Kugel oder sphärisches Panorama. Die Entstehung war noch vor einigen Jahren richtig kompliziert. Mit einem Stativ wurde die Kamera fixiert und anschließend für jede Einzelaufnahme etwas weitergedreht. Dann wurden die Einzelbilder mit einer Stitcher Software zusammengesetzt, so dass ein 360 Grad Panorama entstand. Dieses wurde per Software anschließend auf eine Kugel projiziert, so entstanden die kleinen Planeten, die auf den Standpunkt des Kameramanns fixiert waren.

Je nach Brennweite des Objektivs der Kamera wurden bis zu 38 Fotos benötigt, aus denen man das Panoramabild zusammensetzte.

Die Methode der Projektion eines Panoramas auf eine Kugel wurde schon seit 130 v. Christus angewandt. Damals wurde der Sternenhimmel auf ein Astrolabium projiziert.

Mit der Einführung von immer leistungsfähigeren Handys und der damit verbundenen Erstellung von Panoramabildern konnte das Erstellen eines Little Planets mit einer App realisiert werden.

Das Problem war aber immer noch, dass man nicht bewegte Objekte brauchte, um die Fotos zu erstellen, da sich Fotos mit bewegenden Personen nicht zusammennähen lassen.

Mit der Gear 360  Panoramakamera von Samsung ist dieses Problem Geschichte, da sie mit zwei Kameras ein 360 Grad Panorama erzeugt, welches direkt auf die Kugel projiziert werden kann.

Bleiben Sie neugierig.

 

 

 

 

Abtauchen in Makro-Welten

Verlassen Sie beim Fotografieren doch mal die langweiligen Perspektiven. Ihre Handykamera kann mehr als Sie denken. Wenn das Einstellen des Makrobereichs für Sie zu langwierig ist, können Sie für den Anfang Apps, wie zum Beispiel „Lupe und Mikroskop“ nutzen, um schnell interessante Objekte einzufangen. Diese nehmen Ihnen die Einstellung Ihrer Kamera ab, wobei sie jedoch nicht mehr aus Ihrer Handykamera herausholen können, als das, was die Optik hergibt.

Die hier vorgestellten Fotos wurden mit einem Galaxy S7 frei aus der Hand mit obiger App aufgenommen.

Bleiben Sie neugierig.

Die Eifel, wie aus Preußisch Sibirien einer der lebenswertesten Orte Deutschlands wurde

Die Eifel galt zur Preußenzeit als arm, verlassen und regenreich und sie wurde von den Preußen zum Holz- und Eisenlieferant degradiert. Schon im Dreißigjährigen Krieg war die Eifel das Aufmarschgebiet der Truppen, wenn es ums Schlachten ging, da man aus Sicht der Herrscher hier wenig kaputt machen konnte.

Die Vernachlässigung der Eifel führte dazu, dass sie heute ein naturbelassenes Juwel geworden ist.

Aus der Eifel kommen die besten Mineralwässer Deutschlands, da in Kombination mit dem Vulkangestein eine optimale Filterwirkung für diese mineralhaltigen Wasser gegeben ist.

Da es keine Ansiedelung von Schwer- und Chemischer Industrie gab, ist die Natur in der Region erhalten geblieben. Wo man in den Großstädten Deutschlands jeden Morgen im Verkehrsinfarkt steckt, um zur Arbeit zu gelangen, kann man in der Eifel auf dem Weg zur Arbeit Greifvögel am Himmel bewundern.

Die Eifel hat sich zum Stammsitz der Rotmilane etabliert und Ornithologen und Vogelfreunde kommen inzwischen nur wegen dieses Vogels in die Eifel.

Nach Gründung des Nationalparks Eifel am 01.01.2014 wurde auch der Preußenbaum (die Fichte) wieder abgeschafft und Urwälder mit alten Eifler Bäumen (Buchen) geschaffen. Da die Eifel schon bei den Kelten und Römern beliebt war, finden sich in den Wäldern der Region bedeutende kulturhistorische Artefakte.

Die Eifel wandelt sich von einer Agrar- und Waldwirtschaft in eine neue Technologie-Hochburg. Wussten Sie zum Beispiel, dass die Weiterentwicklung der Satellitenkommunikation, Maschinen zur Herstellung von Computerchips, modernste computergesteuerte Lagersysteme und die Weiterentwicklung der Elektromobilität in der Eifel ihren Ursprung haben?

Damit ist die Eifel das Ziel von Ingenieuren und Entwicklern, die nahe der Ballungszentren Düsseldorf, Köln, Trier und Koblenz mit Ihren Familien in einem intakten sozialen Umfeld leben möchten.

In der Eifel kann man die 4 Elemente des Lebens:

Feuer, Wasser, Luft und Erde, noch erleben.

Kommen Sie in die Eifel und seien Sie Gast, in einer der ursprünglichsten Regionen Deutschlands.

Bleiben Sie neugierig.

 

Erste öffentliche Webcam in Gerolstein in Betrieb genommen

In Kooperation mit der Stadt Gerolstein hat die Digitale Stadt Gerolstein die erste öffentliche Webcam in Betrieb genommen. Die Kamera zeigt den Ortsteil Bewingen, welcher auch Sitz der Digitalen Stadt Gerolstein ist. Damit ist es jetzt für Jedermann möglich, die landschaftliche Schönheit der Natur in Gerolstein live zu bewundern.

Als Nächstes wird mit Unterstützung der Verbandsgemeinde Gerolstein eine öffentliche Webcam am Gerolsteiner HBF installiert, diese wird den Blick auf das Gerolstein Rondell und die Löwenburg freigeben.

Geplant ist ein Netz von Webcams, welche die Sehenswürdigkeiten von Gerolstein und der Ortsteile sichtbar machen.

Bleiben Sie neugierig.

Sensationsfunde in Gerolstein Bewingen

Mutung des alten Eisenerzstollens von 1857 in der Gemarkung Bewingen wieder eröffnet. Laut der „Zeitschrift für das Berg-, Hütten- und Salinenwesen im preussischen Staate„ wurden in Bewingen Stollen für den Abbau von Eisenerz geschaffen. Die Mutung wurde inzwischen wiedergefunden, auch ist der Zugang zum Hauptstollen für das geübte Auge ersichtlich.

 

Weiterhin wurde das alte Höhlensystem aus dem 16. Jahrhundert weiter erforscht. Die Dimensionen des Höhlensystems, welches von Menschenhand gegraben wurde, sind beeindruckend. Nach Ansicht von Archäologen wurde in diesem System über Jahrzehnte aktiver Bergbau betrieben. Alle Höhlen, damals 11 Stück, von denen heute noch 4 Stück zugänglich sind, wurden mit primitiven Werkzeugen gegraben.

Es befinden sich eingestürzte Abbaustollen in den Höhlen, welche mit neuen Wegen übergraben wurden, welches auf die lange Nutzung der Stollen schließen lässt.

Diese Höhlen wurden in der Vergangenheit auch als Schutzhöhlen von der ansässigen Bevölkerung in Kriegszeiten genutzt.

Ziel wird es sein, das Höhlensystem in Bewingen zu erforschen und zu vermessen, um dieses geschichtlich wichtige Artefakt der Bewinger Vergangenheit zu erhalten.

Beim Eisenerz-Stollensystem ist unter Umständen eine touristische Erschließung geplant, welche von den anfallenden Erschließungskosten abhängig sein wird.

Damit mehr über diese alten Stollen in Erfahrung gebracht werden kann, bitten wir die Bevölkerung, uns Informationen oder Kopien von alten Dokumenten zukommen zu lassen. Der Eisenerzabbau wurde laut unserer Informationen bis in das Jahr 1924 betrieben.

Achtung: Ein Betreten oder Besichtigen der Stollen/Höhlen-Systeme ist derzeit wegen Lebensgefahr nicht möglich und daher ausdrücklich untersagt.

Infos bitte an info@digitalestadtgerolstein.de

Geheimer Krieg im Internet, BrickerBot zerstört unsichere IoT-Geräte.

Es gibt eine neue Form von Viren im Internet die sich darauf spezialisiert haben, Geräte, die mit dem Internet verbunden sind, zu zerstören.

Ziel dieser Viren ist es, dass unsichere Geräte, die von Kriminellen für Angriffe im Internet genutzt werden, durch diesen Angriff zerstört werden.

Was aber bedeutet das für Sie als Nutzer solcher Geräte?

Sie haben eine Webcam, eine Heizung oder ein anderes Gerät, welches über das Internet gesteuert werden kann? Dann können Sie Opfer von BrickerBot werden.

Diese Viren versuchen sich Zugang zu Ihrem Gerät, über die Standartpasswörter der Hersteller zu verschaffen, um das Betriebssystem auf dem Gerät zu löschen. Danach ist das Gerät für Sie so wertlos wie ein Ziegelstein (Brick = Ziegel). Was können Sie als Besitzer von Geräten tun, um diese zu schützen?

Auf jeden Fall sollten Sie das Passwort und den Benutzernamen ihres Gerätes von den Standarteinstellungen des Herstellers, meist Admin oder Root sofort ändern. Einen anderen Schutz haben Sie nicht, wenn der Hersteller des Geräts verpasst hat, dieses Gerät durch eine andere Software gegen Angriffe aus dem Internet zu schützen.

Wenn ein Gerät innerhalb der Garantiezeit zerstört wurde, haben Sie noch Glück gehabt, da der Hersteller für Ersatz sorgen muss. Andernfalls sind Sie das Opfer dieser Schlacht, um mehr IT Sicherheit im Internet.

Wussten Sie, dass es im Internet spezielle Suchmaschinen gibt, die offene Webcams anzeigen, so dass man in das Privatleben anderer schauen kann?

Hier haben die Besitzer dieser Geräte auch nicht das Standartpasswort geändert.

Bleiben Sie neugierig.