KategorieTipp’s

https:// Die sichere unsichere Verbindung

Waren die Zeiten noch schön, in denen man sich auf das https Symbol im Browser verlassen konnte. Eine Webseite, die mit https anfing wurde, als sicher und seriös eingestuft.

Schon im Jahr 2014 berichtete die Zeitschrift Chip über tausende gefälschte Sicherheitszertifikate, wobei nach eingehender Prüfung um die Hundert als gefährlich eingestuft wurden.

Was verspricht uns das https Verfahren eigentlich? Nichts anders, als eine verschlüsselte Verbindung zwischen dem Server des Webseitenbetreibers und dem Kunden.

Die Abkürzung HTTPS steht für ein sicheres Hypertext Übertragungsprotokoll und ist nur eine Transportverschlüsselung der Daten, welche über das Internet laufen.

Wichtig ist das Sicherheitszertifikat, welches die Authentifizierung der Kommunikationspartner sicherstellen und vor Man-in-the-Middle-Angriffe schützen soll. Man-in-the-Middle oder auch Janusangriffe sind Angriffe, bei denen sich Hacker durch ein geklautes oder gefälschtes Zertifikat in Ihre Kommunikation einschleichen können.

Da es Schwachstellen im Zertifikatssystem und in der Ausstellung von Sicherheitszertifikaten durch unsichere Länder gibt, kann man nicht allen Sicherheitszertifikaten vertrauen.

Was können Sie tun, um gefälschte Seiten nicht mit Ihren persönlichen Daten zu füllen und Phishing Opfer zu werden?

Niemals einem Link aus einer E-Mail folgen, auch wenn dieser mit https beginnt.

Geben Sie die Adresse Ihrer Bank oder des Webshops Ihrer Wahl immer per Hand oder aus Ihrem sicheren Bookmark ein.

Achten Sie auf Rechtschreibfehler bei der Adresse Ihrer Bank, da der Name Ihrer Bank fest mit einer IP verbunden ist. Betrüger können den Namen Ihrer Bank ohne DHCP Hack nur mit leichten Abänderungen imitieren.

Tipp: Wenn Sie bei den modernen Browsern auf das Schloss neben der https Verbindung klicken, bekommen Sie weitere Informationen zu der Webseite und dem Zertifikat angezeigt.

Beispiel Firefox Browser, hier sehen Sie, wer das Zertifikat ausgestellt hat und wie oft Sie diese Seite schon besucht haben. Achten Sie bitte auch auf die Gültigkeitsdauer eines Zertifikats, damit Ihnen Phishing erspart bleibt.

Bleiben Sie neugierig.

 

 

 

E-Books fast kostenlos

E-Book Reader gibt es wie Sand am Meer, das Betanken der Geräte mit spannenden oder lehrreichen Büchern, ist aber das Teure an dem System. Es gibt sogar Verlage von elektronischen Büchern, die Ihren Kunden nicht das Recht am Buch, sondern nur am Lesen desselbigen geben. Damit können diese Verlage das Buch aus Ihrem Cloud Speicher löschen, ohne dass Sie etwas dagegen unternehmen können. Daher sollten Sie schon beim Kauf eines E-Book Readers darauf achten, dass dieser das ePub Format beherrscht und auch DRM (Digitale Rechteverwaltung) fähig ist.

Dann suchen Sie sich eine öffentliche Bücherei in der nächsten Stadt und beantragen einen Büchereiausweis, den es für einen kleinen Jahresbeitrag gibt. Hiermit ist es möglich, über das Onleihe Portal der öffentlichen Büchereien Bücher, Hörbücher und Audiodateien kostenlos auszuleihen.

Das Gute ist, dass Sie die Medien über das Internet ordern können und nach Ende der Leihzeit die Medien automatisch zurückgegeben werden. So können, anders als bei ausgeliehenen Papierbüchern, keine Kosten wegen Zeitüberschreitung bei der Rückgabe anfallen.

Tipp: Bei vielen Büchereien können Ihre Kinder bis zum 18. Lebensjahr einen kostenlosen Büchereiausweis erhalten.

Informieren Sie sich also über das Onleiheverfahren und nutzen Sie die gute alte Bücherei im digitalen Gewand.

Seinen Sie neugierig.

Handy als Lochkamera

Was ist eigentlich eine Lochkamera?
In den Anfängen der Fotografie wurde ein dunkler Holzkasten genommen, in dem die Glasplatte mit der lichtempfindlichen Beschichtung steckte. Als Objektive wurde nur eine Metallplatte mit einem Loch von ca. 0,5 bis 1 mm genommen. Je kleiner das Loch, desto schärfer das Bild, aber dadurch stieg auch die Belichtungszeit. Wird das Loch in der Metallplatte größer, ist die Belichtungszeit kleiner, aber das Bild unscharf.

Bild Lochkamera

Bild Handykamera

Übrigens, in der Natur gibt es auch Lebewesen, die auf Ihren Augen keine Linsen haben, diese sehen nur durch „kleine Löcher“. Es handelt sich dabei um die Perlboote, die letzten Nachfahren der Nautiliden, die auch schon im Gerolsteiner Schwammriff unterwegs waren.

Bild Perlboote

Warum bauen wir eine Lochkamera mit einem Handy?

Hierbei ergeben sich Vintage Effekte, die den Fotos einen gewissen Charme durch die Unschärfe und Farbbrechung geben.

Stechen Sie einfach ein Loch von ca. 1,5 mm in eine schwarze Pappe und halten Sie diese vor Ihre Handykamera, dadurch ergeben sich spannende Effekte.

Tipp: Fotografieren Sie Gerolstein mit seiner wunderbaren Landschaft doch mal im Vintage-Look.

Seien Sie neugierig!

Fernbedienung überprüfen

Wer kennt das nicht, man sitzt abends vor dem Fernseher und möchte nach der Werbepause auf den Film zurückschalten. Doch die Fernbedienung reagiert nicht richtig.
Liegt es an den Tasten der Fernbedienung, am Fernseher oder an den Batterien?

Da viele neue Fernbedienungen für Smart TV’s jetzt mit Knopfzellen bestückt sind, und diese nicht nur mit 1.5 V Spannung betrieben werden, braucht man schon ein Messgerät, um den Fehler zu finden.
Mit einem ganz einfachen Trick können Sie mit Ihrem Handy die Fernbedienung überprüfen.

Fast alle Fernbedienungen arbeiten mit Infrarot-LED’s, dessen Licht für das menschliche Auge unsichtbar ist, nicht aber für die meisten Handykameras.
Probieren Sie es aus, halten Sie Ihre Fernbedienung vor die Kamera Ihres Handys, drücken Sie eine Taste auf der Fernbedienung und dann sollten Sie bei funktionierenden Batterien auf der Frontfläche der Fernbedienung ein Licht aufleuchten sehen.
Wenn Sie auf Video klicken, sehen Sie ein Beispiel für die Anzeige einer funktionierenden Infrarot-LED.
Es gibt Handys, die Infrarot-Licht nicht sehen können, daher am besten einmal ausprobieren, solange alles funktioniert.
Manchmal kann die Frontkamera Ihres Handys IR Licht sehen, die rückseitige Kamera aber nicht.
Seien Sie neugierig!